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	<title>Clemens Bartz</title>
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	<description>privater Blog eines Studenten der Wirtschaftsinformatik</description>
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		<title>Auswertung: Papierloses Semester</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jul 2011 18:54:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Bartz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
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		<description><![CDATA[In dem fast hinter mit liegenden Semester habe ich den Selbstversuch gewagt, ein Semester ohne Papier durchzuführen. Dieser Artikel deckt gnadenlos auf, wo Einsparungen möglich sind und wo ein gutes Stück Papier doch seine Berechtigung hat. Motive Wie kommt man auf die Idee, so einen Selbstversuch zu veranstalten? Was sind die Hintergründe? Im ersten Semester [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In dem fast hinter mit liegenden Semester habe ich den Selbstversuch gewagt, ein Semester ohne Papier durchzuführen. Dieser Artikel deckt gnadenlos auf, wo Einsparungen möglich sind und wo ein gutes Stück Papier doch seine Berechtigung hat.</p>
<p><span id="more-1254"></span></p>
<p><strong>Motive</strong></p>
<p>Wie kommt man auf die Idee, so einen Selbstversuch zu veranstalten? Was sind die Hintergründe? Im ersten Semester habe ich, wie mir von Kommilitonen höherer Semester empfohlen alle Skripte, Übungsblätter und Randnotizen im Copyshop in der Nähe der Universität käuflich erworben. Die als Erleichterung dienenden Skripte stellten sich später aber als Belastung dar.</p>
<p>Zum einen stellt sich das Problem des Transports. Um in den Vorlesungen aufpassen zu können und sich gegebenenfalls Notizen an den Rand des Skriptes zu vermerken, muss man die Skripte erstmal mithaben. Bei drei Vorlesungen am Tag kommt auf den Studenten schon ein ganze Menge an Masse. Dies gilt vor allem, wenn man bedenkt, dass einige Stundenten das <em>gesamte Skript</em> mit in die Vorlesung nehmen. Doch mein Vorwurf hat einen ganz einfachen Hintergedanken: Kommt der Professor auf die Idee, die Reihenfolge zu ändern, dann hat man vielleicht nicht den richtigen Teil eingepackt. Zu dem Papierhaufen kommen in der Regel noch ganze Stiftregister, die Fineliner, Bleistifte und eine nicht genauer definierbare Anzahl an Kugelschreibern umfasst. Nebenbei ist auch noch ein Block mit einem Umfang von über 80 Blättern im Gepäck, getreu dem Motto &#8220;Falls es mal mehr wird&#8221;. Weißt man Betroffene dieser Mitschleppphilie (drei p!!!) auf ihre Missstände (drei s!!!) hin, so erhält man als Antwort, dass ein Bedarf an Stiften existiere, dieser aber in zukünftigen Veranstaltungen eintreten könne.</p>
<div id="attachment_1256" class="wp-caption alignright" style="width: 201px"><a href="http://blog.clemens-bartz.de/wp-content/uploads/2011/07/InformationsverteilungSkript-Vorlesung-1.png"><img class="size-full wp-image-1256 " title="Informationsverteilung Skript-Vorlesung" src="http://blog.clemens-bartz.de/wp-content/uploads/2011/07/InformationsverteilungSkript-Vorlesung-1.png" alt="Zwei übereinanderliegende Kreise mit einem Pfeil" width="191" height="161" /></a><p class="wp-caption-text">Informationsverteilung Skript-Vorlesung (Student)</p></div>
<div id="attachment_1257" class="wp-caption alignleft" style="width: 201px"><a href="http://blog.clemens-bartz.de/wp-content/uploads/2011/07/InformationsverteilungSkript-VorlesungWirklichkeit.png"><img class="size-full wp-image-1257 " title="Informationsverteilung Skript-Vorlesung (Wirklichkeit)" src="http://blog.clemens-bartz.de/wp-content/uploads/2011/07/InformationsverteilungSkript-VorlesungWirklichkeit.png" alt="Zwei überlappende Kreise und ein Pfeil." width="191" height="161" /></a><p class="wp-caption-text">Informationsverteilung Skript-Vorlesung (Wirklichkeit)</p></div>
<p>Ein weiterer Kritikpunkt umfasst die Aufmerksamkeit und das passive Lernen. Studenten sind, in der Gewissheit, ein Skript mit allen wichtigen Dingen in der Hinterhand zu haben, unaufmerksam. Das können wir uns an einer einfachen Grafik verdeutlichen. Im Bild rechts sehen wir, dass sich die in der Vorlesung vermittelten Inhalte (blauer Kreis) mit den Informationen des Skriptes (roter Kreis) weites gehend decken. Man könnte auch vom &#8220;Vorlesen des Skriptes&#8221; sprechen. Warum sollte nun die Anwesenheit gefordert sein? Es geht um den kleinen Teil (hier mit einem Pfeil verdeutlicht), den der Student sich als Zusatzinformation notiert. Letztendlich ist die Verteilung der Inhalte der Vorlesung in den meisten Fächern <em>anders</em>.<br />
Denn häufig werden Zusatzinhalte nur gesagt, Aufgaben gemeinsam gelöst oder neue Folien erstellt. Demnach sieht die Informationsverteilung wie im Bild links (Wirklichkeit) aus. So bildet das Skript nur das Fundament, aus dem sich Informationen herausziehen lassen und bildet den Rahmen, der noch gefüllt werden muss.<br />
Vor diesem Hintergrund ist auch das passive Lernen wichtig. Während man in der Vorlesung aufpasst, kann man bereits Inhalte aufnehmen und sich einprägen. Dies stellt aber für viele Studierende ein Problem dar. Muss nämlich während der Vorlesung noch mitgeschrieben werden (da kein Skript), so entfällt der Lerneffekt und verkommt zu einem bloßen Abschreibeffekt. Diese planmäßigen Abschreibungen sind Aufwendungen, die den Erfolg des Studenten belasten. Das passive Lernen ist durch die langsame Schreibgeschwindigkeit und das ständige Schauen zum Vorlesern stark beeinträchtigt.</p>
<p>Am Ende des Semester werden die Informationen von den Skripten und die Aufgabenblätter nicht mehr benötigt. Es sammelt sich ein riesiger Müllberg an. Gefördert wird diese Papierverschwendung noch durch einseitiges Bedrucken von Blättern oder das Unterlassen, dass mehrere Folien auf eine Seite gedruckt werden. Oftmals landet dieser Papierhaufen im Müll.</p>
<p><strong>Umsetzung</strong></p>
<p>Zuerst einmal sollte man sich vergewissern, bei welchen Fächern die Informationsverteilung der linken Grafik (Wirklichkeit) entspricht. Stellt man, durch frühere Erfahrungen fest, dass dies nicht der Fall, so lohnt sich der Kauf des Skriptes. Bei mir war das in Mathematik 2 der Fall.</p>
<p>Die meisten Professoren bieten die Skripte als PDF-Dateien an (teilweise mit Passwort versehen). Bei denen, die es nicht tun, könnte man eine Digitalisierung der Inhalte vornehmen. Mit der digitalen Form des Skriptes lassen sich nun zwei Wege beschreiten. Der erste Weg, häufig durch MS OneNote gemachte Notizen, mündet in die Aufmerksamkeitsfalle, die ich schon bei Studenten mit Skript skizziert habe. Meiner Meinung nach hat nur der zweite Weg Bestand, bedeutet er doch auch eine Auseinandersetzung mit dem Stoff. Sollte es zu Problemen mit der Geschwindigkeit des Vorlesenden kommen, so kann man nur die <em>neuen</em> Stichpunkte notieren und sich auf die Informationen aus dem Skript stützen. Eine vollständige Aufzeichnung der gesamten Vorlesung ist aber insofern ratsam, als dass unwichtige Folien nicht abgebildet werden und Informationen nachher schon für die eigene Person aufbereitet zur Verfügung stehen.</p>
<p>Das Mitschreiben birgt aber strukturelle Risiken. Es muss eine geeignete Software gefunden werden, die es einem ermöglicht, den Stoff in seiner Form wiederzugeben. Ich habe nach langem Überlegen mich auf die Software &#8220;Google Text und Tabellen&#8221; eingelassen. Diese reine Online-Lösung bietet viele wichtige Funktionen. Zum einen kann man reine Textdokumente verfassen, Tabellenkalkulationen erstellen und Zeichnungen anlegen. Nebenbei ermöglicht sie einem auch, <strong>gemeinsam mit anderen</strong> ein Dokument zu erstellen. So löst man mehrer Probleme. Fehler werden von den Mitschreibern erfasst und beseitigt. Es kann in der Vorlesung aufgepasst werden, da ja schon mitgeschrieben wird. Eigene Ergänzungen können gemacht werden und sind für den Rest der Gruppe sichtbar. Einzig das Problem des Internetausfalls/WLAN-Abriss ist hier störend.</p>
<p>Während der Vorlesungszeit habe ich mit aggressiven Guerilla-Marketing versucht, Studenten zum Mitmachen an meinem Projekt zu bewegen. Die Ergebnisse dieser Kampagne lässt sich in drei Gruppen einteilen. So konnte ich zwei Studenten überzeugen, keine Skripte mehr zu kaufen und stattdessen fast vollständig (siehe Ausnahmen unten) auf die digitale Erfassung des notwendigen Wissen umzusteigen. Ein großer Teil der Stunden nutzt zwar das Angebot, kauft aber weiterhin Skripte und beteiligt sich nur spärlich an der Erstellung der bereitgestellten Dokumente. Die letzte Gruppe umfasst Stundeten, die zwar die technischen Möglichkeiten haben, diese aber nicht zur Erstellung von Dokumenten nutzen. Stattdessen verwenden diese die ausgedruckten Skripte weiterhin und schreiben auch immer noch auf andere Blätter ihre Notizen. Allerdings zeigt sich auch, dass die letzte Gruppe der Studenten in Extremsituationen (hohe Informationsdichte, hohes Tempo) keine Chance bei der Erfassung der Informationen haben.<br />
Kurz sei hier noch auf die Inhalte der Kampagne eingegangen.  Ich hatte als Thema die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mops_(Fledermausgattung)">Fledermausgattung Mops</a> in Uganda gewählt. So wollte ich mit dem Slogan &#8220;Aber ihr mögt doch alle Möpse&#8221; vor allem den männlichen Teil der Studenten ansprechen. Dies gelang nur bedingt. Ich konnte zwar Aufmerksamkeit auf das Thema lenken, dennoch wurde der Aktion nicht genug Ernst zugewendet. Ein Waldsterben in Uganda mit dem ultimativen Fehlen von Feuerholz für die Bewohner trug nicht zur gewünschten Erhöhung der Beliebtheit der Kampagne dar.</p>
<p>Während die Nutzung der Dokumente am Anfang noch recht hoch war, so zeichnete sich gerade im mittleren Teil des Semesters ein gewisses Desinteresse ab. Dieses wurde gerade aber in der Prüfungsvorbereitungszeit wieder wett gemacht.</p>
<p><strong>Ausnahmen und Probleme</strong></p>
<p>Für gewöhnlichen gibt es keine optimalen Lösungen und so ist diese auch keine. Die Erstellung von mathematischen Gleichungen ist bei erhöhter Geschwindigkeit des Vorlesenden zunehmend schwierig. In den Übungen zu Mathematik und Statistik musste ich deshalb wieder zum Block greifen. Auch das Erstellen von komplexen Grafiken (z. B. Petri-Netze) oder Diagrammen (in Makroökonomie) sind schlichtweg als Einzelperson nicht realisierbar. Hier machte es sich bezahlt, dass ich von zwei Kommiliton(in)en unterstützt wurde.</p>
<p>Ein weiteres Problem stellt die Verbreitung dar. Hinter Google Text und Tabellen steht auch Google. Das führt bei einigen Personen zur völligen Ablehnung. Hier sehe ich definitiv Handlungsbedarf, da ich mit dieser Aktion auch viele Studierende des Studienganges ansprechen möchte. Eine Möglichkeit bestünde darin, die Links zu den Dokumenten zu verteilen. Dabei gehen aber die Effekte der gemeinsamen Erstellung verloren. Beim Download oder der Integration in Microsoft Office wird die Echtzeitaktualisierung nicht mehr verfolgt.</p>
<p>Als problematisch im nachhinein hat sich meine &#8220;Trennlinie&#8221; erwiesen. Nach der letzten Vorlesung wollte ich &#8220;einen Strich&#8221; ziehen und habe die Bearbeitung sämtlicher Dokumente gesperrt. Das werde ich in Zukunft nicht mehr tun.</p>
<p><strong>Zusammenfassung</strong></p>
<p>Das Erstellen digitaler Mitschriften ist möglich und es macht auch Sinn, da man mit anderen gemeinsam dieses Wissen nutzen kann. Außerdem sind die Dokumente überall verfügbar, da man nur einen Browser braucht. Ich werde auf jeden Fall im dritten Semester mit der Erstellung meiner Mitschriften in digitaler Form fortfahren. Denn auch die finanziellen Einsparungen sind nicht zu verachten.</p>
<p>In einer Befragung von einem Teilnehmer dieser Aktion wurde auch nochmal die Ordnung innerhalb der Dokumentensammlung herausgestellt sowie der Aspekt des gemeinsamen Arbeitens hervorgehoben. Als Nachteil wurde die Abhängigkeit vom Ersteller genannt.</p>
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		<title>Günstiges Chromiumbook (WLAN-Version) im Eigenbau</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jul 2011 16:21:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Bartz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Software und Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[Chrome]]></category>
		<category><![CDATA[Chromebook]]></category>
		<category><![CDATA[Chromiumbook]]></category>
		<category><![CDATA[Samsung]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einiger Zeit hat Samsung in Zusammenarbeit mit Google das erste Chromebook veröffentlicht. Neben Chrome OS als Betriebssystem findet sich auch sehr großer Preis an den Geräten. Doch Chrome OS hat einen kleinen OpenSource Bruder (namentlich Chromium OS) und den kann man auf jedes Gerät selbst aufspielen. Schauen wir also mal, ob das etwas wird. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einiger Zeit hat Samsung in Zusammenarbeit mit Google das erste Chromebook veröffentlicht. Neben Chrome OS als Betriebssystem findet sich auch sehr großer Preis an den Geräten. Doch Chrome OS hat einen kleinen OpenSource Bruder (namentlich <a href="http://www.chromium.org/chromium-os">Chromium OS</a>) und den kann man auf jedes Gerät selbst aufspielen. Schauen wir also mal, ob das etwas wird.</p>
<p><span id="more-1246"></span></p>
<p>Während andererseits am <a href="http://www.netbooknews.de/45931/acer-aspire-722-amd-c-50-fuer-349-euro-projekt-das-bessere-chromebook/">besseren Chromebook</a> gearbeitet wird, habe ich mich für die günstige Variante entschieden. Dennoch sollte das entstehende Chromiumbook ähnliche technische Daten und Funktionen haben. Somit wird der Vergleich am Ende einfacher. Es soll in diesem Artikel nicht um das Betriebssystem an sich gehen. Dafür gibt es schon genug Diskussionen. Ich möchte nur aufzeigen, dass man mit etwas handlichem Geschick ein paar Euro sparen kann. Das Chromebook kostet in der WLAN-Version, die ich hier nachbauen möchte, zur Zeit bei Amazon 399€.</p>
<p><strong>Teilebeschaffung</strong></p>
<p>Als erstes brauchen wir natürlich ein Netbook. Ich habe mich für das Samsung N150-Endi Plus (aktuell 239€) entschieden. Der Grund hierfür: Ich hatte es schon. Allerdings stellt uns das vor ein Problem. Das verbaute Modul für Bluetooth/WLAN ist von Broadcom und Chromium OS bringt keine Treiber dafür mit. Eine Nachinstallation ist natürlich möglich, war mir aber zu viel Aufwand und ich habe stattdessen ein Intel Wireless WiFi Link 1000 Funk-Modul zum Preis von 12,71€ ergattert. Außerdem beinhaltet das Samsung Netbook nur 1 GB RAM, den ich durch einen 2 GB Riegel (Kingston 2GB DDR2 PC2-5300 CL5 Arbeitsspeicher) zum Preis von 19,48€ ersetzt habe. Der größte Posten der Anschaffung war die 16 GB SSD von Kingston, die mit 38,59€ zu Buche schlägt. Damit kommen wir auf einen Gesamtwert von 309,78€ und der liegt schonmal knapp 90€ unter der Version bei Amazon.</p>
<p><strong>Software</strong></p>
<p>Da ChromeOS in der Form (noch?) nicht verkauft wird, muss man sich mit Chromium OS zufrieden geben. Nun könnte man natürlich selbst sich die Quelltexte herunterladen und kompilieren oder man geht auf die Seite von Hexxeh und lädt <a href="http://chromeos.hexxeh.net/vanilla.php">vorkompilierte ChromiumOS Builds</a> herunter. Dieses brennt man mit einem entsprechenden Programm auf einen USB-Stick, stellt in den BIOS-Optionen des Netbooks &#8220;USB-HDD&#8221; auf die oberste Position und startet neu.</p>
<p>Es empfiehlt sich, Chromium OS gleich auf die SSD zu installieren. Dazu drückt man gleich nach dem Start STRG+ALT+F2 um auf die zweite Konsole zu gelangen. Hier ist nun eine Anmeldung mit <em>chronos</em> und <em>facepunch</em> von Nöten. Auf der Konsole ist das englische Tastaturlayout aktiviert. Es empfiehlt sich nach Bildern zu suchen, damit die richtigen Tasten findet. Vor allem der Tausch von y und z ist zu beachten! Danach führt man <em>sudo /usr/sbin/chromeos-install</em> aus und drückt ein bisschen auf y Enter, falls benötigt. Nach dem Neustart am Ende der Installation, nach der man auch den USB-Stick entfernen kann, gelangt man in den Anmeldebildschirm und kann dort sein Chromiumbook einrichten. Danach ist man bereit, im Web zu surfen.</p>
<p><strong>Probleme</strong></p>
<p>Doch wir wollen ja ein Netbook haben, das den Chromebooks ähnelt. Dazu ist es zum Einen notwenig, die Apps zu installieren. Google Talk kann man sich im Chrome Webstore herunterladen und ist auch wirklich eine App (im Gegensatz zu den anderen Pseudolesezeichen). Doch es fehlt der Voice- und Videochat. Die Nachrüstung ist allerdings einfacher als gedacht. Man folgt einfach den <a href="http://chromeossite.com/2011/06/24/how-to-get-google-talk-video-voice-chat-working-in-chrome-os/">Anweisungen in diesem Tutorial </a>und nach einem Neustart ist alles aktiviert. Womit wir zum nächsten Problem kommen: Tonausgabe. Gleich nach dem Start habe ich ein Youtube-Video abspielen wollen und es wurde kein Ton ausgegeben. Wenn man also Ton benötigt, drückt man <em>STRG + ALT + T</em> und gibt <em>shell</em> ein. Danach kann man mit <em>alsamixer</em> die Lautstärkeregelung aufrufen und die Regler entsprechend einstellen. Das Speichern habe ich bis jetzt noch nicht hinbekommen. Ein definitiv schlimmeres Problem ist die Hintergrundbeleuchtung von Samsung Netbooks. Dafür gab es unter Ubuntu einen PPA, der bei Chromium OS natürlich fehlt. Positiv ist dennoch, dass die Display Helligkeit geregelt werden kann. Nach einem Stand-By Versuch reaktiviert sich das Display aber nicht mehr und man muss das Chromiumbook neustarten. Das Tastaturlayout ist nach jedem Neustart wieder auf US gestellt.</p>
<p><strong>Positives</strong></p>
<p><strong>720p</strong> gibt das Chromiumbook sowohl mit HTML5 als auch im Flashplayer flüssig und <strong>ohne hängen</strong> wieder. Eine höhere Auflösung ist nicht möglich, bei diesen kleinen Displays würde man die Unterschiede nicht sehen. ChromiumOS unterstützt dank einiger Bugreports meinerseits auch eine vollständige Unterstützung von Neo 2.0. Wer also mal schnell tippen und keine Sehnenscheidenentzündung erleiden möchte, der hat hier allen Grund dazu. Nach dem Bootscreen benötigt das System genau 5 sec, um mir den Loginbildschirm zu zeigen, nach weiteren 3 ist der Browser schon bereit. Hier macht sich auch deutlich die SSD bemerkbar. Vergleichbar Starts mit HDDs haben ungefähr 5 Sekunden länger gedauert. Damit erledigt sich auch das Problem des Stand-By, denn acht Sekunden zum betriebsbereiten Zustand sind nicht wirklich viel.</p>
<p><strong>Zusammenfassung</strong></p>
<p>Sein eigenes Chromiumbook ist also nur ein paar Anschaffungen weit weg. Vorteil dieses Chromiumbooks ist auch seine Flexibilität. Möchte man ChromiumOS nicht mehr haben, so installiert man einfach wieder ein anderes Betriebssystem. Hier nochmal abschließend die technischen Daten in der Übersicht:</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<th>Kriterium</th>
<th>Chromiumbook</th>
<th>Chromebook</th>
</tr>
<tr>
<td>Hersteller</td>
<td style="text-align: center;" colspan="2">Samsung</td>
</tr>
<tr>
<td>Display-Auflösung</td>
<td>1024&#215;600</td>
<td>1366&#215;786</td>
</tr>
<tr>
<td>Bildschirm</td>
<td>10,1 Zoll matt</td>
<td>12,1 Zoll matt</td>
</tr>
<tr>
<td>Speichermedium</td>
<td>16 GB Kinston SSD (Lesen: 230, Schreiben: 75)</td>
<td>16 GB SanDisk SSD (Lesen: 160, Schreiben: 100)</td>
</tr>
<tr>
<td>Akku-Laufzeit</td>
<td>11h</td>
<td>9,5h</td>
</tr>
<tr>
<td>Anschlüsse</td>
<td>Ethernet, 3x USB, Mic, Kopfhörer, VGA, SD-Karten</td>
<td>2x USB, Mini-VGA, SD-Karten</td>
</tr>
<tr>
<td>Preis</td>
<td>310€</td>
<td>399€</td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Meinung: Medienforum Ilmenau 2011 &#8211; Keynote</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Jun 2011 20:13:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Bartz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Software und Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft und Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Status Quo]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute fand das Medienforum in Ilmenau statt. Und obwohl ich Wirtschaftsinformatiker bin, dachte ich mir: Hey, ist kostenlos, gehst du mal hin. Deshalb gibt es von mir ein paar Eindrückte von der Keynote, bei den Panels habe ich zu wenig mitgeschrieben. Die Massen Einige Menschen erwarteten als erstes die Keynote. Diese begann mit mehr als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute fand das Medienforum in Ilmenau statt. Und obwohl ich Wirtschaftsinformatiker bin, dachte ich mir: Hey, ist kostenlos, gehst du mal hin. Deshalb gibt es von mir ein paar Eindrückte von der Keynote, bei den Panels habe ich zu wenig mitgeschrieben.<span id="more-1226"></span><br />
<del datetime="2011-06-24T11:00:30+00:00"></del></p>
<p><del datetime="2011-06-24T11:00:30+00:00">Die Massen</del> Einige Menschen erwarteten als erstes die Keynote. Diese begann mit mehr als acht Minuten Verspätung. &#8220;Niemend weiß, wohin die Reise geht&#8221; wurde der Schirmherr vom Vorsitzenden des FuLM zitiert. Ob wir nachher wissen, was das Ziel der Reise ist? Nach kurzer Vorrede und auch dem Lob der Sponsoren begab sich Rektor Magnifizenz Scharff auf die Bühne.<br />
&#8220;Stehen wir vor einer mobilen Revolution?&#8221; Mit dieser Frage eröffnete er seine Rede. Im ersten Teil blickte Scharff auf die Zeit zurück, in der die Technische Universität noch wenig Medienstudierende hatte. Mit der Einführung der ersten Medienstudiengänge 1996 &#8220;konnte eine Steigerung des Frauenanteil um 200%&#8221; erreicht werden. Und das sei doch für uns alle gut. Auch referenzierte er den Lebenslauf des ersten Redners, Herr Ebert, und stellte heraus, dass man auch den Weg vom Fotograf zum Programmdirektor bei der BILD Axel Springer AG. Zudem kündigte er ein fachübergreifendes Institut &#8220;Mobile Kommunikation&#8221; an &#8211; wir sind da gespannt.</p>
<p><strong>Der Status Quo der Medienbranche</strong></p>
<p>Dann kam Klaus Ebert. Er ist normalerweise bei der Axel Srpinger AG  tätig und hat damals RTL mitbegründet. Er erwähnte als erstes, dass es bei RTL schon immer eine Frauenquote von über 50% gibt. Außerdem fühle er sich gern von Frauen umgeben und sie seien zielgerichteter. Letztendlich führte auch er nochmal eine Geschichtsstunde, indem er von seinen Anfängen bei RTL berichtete: &#8220;Seit Unterhaltsam, habt keine Angst vor dem Seichten; im Seichten kann man nicht ertrinken&#8221; zitierte er den Schirmherr, Dr. Helmut Thoma, bei der Gründung von RTL. Thoma selbst war nicht anwesend. Und so versuchte er auch zu vermitteln, dass RTL schon immer Vorreiter in Sachen Technik waren. Bezeichnend dafür: Herr Ebert liest den Vortrag von seinem iPad ab. Nach einem kurzen Verweis auf die Nutzung von Live-Satellitenschaltungen ins Studio, sind wir endlich in der Gegenwart angekommen. Und nun wird es interessant, denn schließlich hat auch die AxelSpringer AG Probleme mit dem Absatz von Printmedien. Und spätestens nach der Pleite von Eichborn geht die Angst um. Das scheint Herrn Ebert nicht zu stören. Die AxelSpringer AG habe sich mit der Welt und Bild erfolgreich positioniert. Auf meine Nachfrage am Ende des Diskussionsteils bestätigt sich aber mein Verdacht: &#8220;Print geht nach unten. Online geht nach oben, aber wirft noch keine Gewinne ab.&#8221; Dies wird auch aus dem Beispiel Eberts mit der Bravo deutlich: War diese Zeitung früher noch am Zahn der Zeit, kann das &#8220;erste soziale Netzwerk&#8221; (Ebert) nicht mehr mithalten. Keiner verschickt mehr Briefe an Dr. Sommer, Ausgaben müssten teuer gedruckt werden, Redaktionszeiten behindern die Kommentare und auch der Anzeigenmarkt werfe keine Gewinne mehr ab. Ein Geschäftsmodell am Sterben.</p>
<p><strong>Die Rettung am Horizont</strong></p>
<p>Und obwohl das Internet den Printmedien noch genug Strick gegeben hat, sieht der Medienberater der TU Ilmenau Ebert noch Licht am Ende des Tunnels: lokal müsse alles sein, mit lokalen Anzeigen hat Google Geld gemacht, dann machen wir das jetzt nach! Außerdem solle sich die Branche endlich in der Kernfrage einig sein: &#8220;Für was würden Nutzer zahlen?&#8221; &#8211; &#8220;Für das, was Ihnen nützt.&#8221; Doch sind es nicht immer nur die Nutzer, die bezahlen sollen. &#8220;Das können auch Werbetreibende sein, die mit ihren Anzeigen die Autoren bezahlen&#8221;, beruhigt Ebert. Im Diskussionsteil nach dem Vortrag wurde hier auch nochmal auf das Konzept des iReport von CNN hingewiesen. Ebert versichert: &#8220;Alle Konzerne arbeiten an etwas ähnlichem.&#8221; Doch auch für das Geschäftsfeld &#8220;Mobil&#8221; (Referenz auf den Titel des Forums) sei noch keine Lösung gefunden. Ein weiteres Problem seien die Inhalte, die stur an den Anforderungen der Nutzer vorbeigehen. Viele Leser wollen Zusatzinhalte sehen, die schlichtweg nicht geboten werden können. Und so liegen die Probleme der Brache auf inhaltlicher als auch struktureller Natur. Die Lösung liegt also in der &#8220;Bereitstellung schneller Informationen&#8221;, mit einem sozialen Hintergrund und Netzwerk sowie weitere Services. Und auch Ebert bestätigt: &#8220;Letztendlich werde der Erhalt der Zeitungen davon abhängen, ob sie nicht nur Informationen abdrucken.&#8221; Schauen wir mal, wann das die großen Medienkonzerne verstanden haben.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Gnome 3 auf Ubuntu 11.04 installieren</title>
		<link>http://blog.clemens-bartz.de/2011/05/25/gnome-3-auf-ubuntu-11-04-installieren/</link>
		<comments>http://blog.clemens-bartz.de/2011/05/25/gnome-3-auf-ubuntu-11-04-installieren/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 May 2011 12:05:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Bartz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Software und Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[Gnome]]></category>
		<category><![CDATA[Gnome Shell]]></category>
		<category><![CDATA[Gnome3]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>

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		<description><![CDATA[Unity ist nicht schön und deshalb möchte ich hier zeigen, wie man Ubuntu mit Gnome 3 und der Gnome Shell etwas aufpeppen kann. Die Installation wird die Unity-Oberfläche unbrauchbar machen. Bei der Installation sind einige Befehle nötig, die auf der Konsole anzuwenden sind. Als erstes schlage ich eine neue Ubuntuinstallation vor. Dabei sollte man keine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unity ist nicht schön und deshalb möchte ich hier zeigen, wie man Ubuntu mit Gnome 3 und der Gnome Shell etwas aufpeppen kann. Die Installation wird die Unity-Oberfläche unbrauchbar machen. Bei der Installation sind einige Befehle nötig, die auf der Konsole anzuwenden sind.<span id="more-1223"></span><br />
Als erstes schlage ich eine neue Ubuntuinstallation vor. Dabei sollte man keine Aktualisierungen installieren. Drittanbieterpakete sind aber durchaus möglich. Nach dem Neustart meldet man sich am Besten nicht auf der grafischen Oberfläche an, sondern wechselt am Besten während des Anmeldebildschirms auf eine andere Konsole (tty). Ubuntu verwendet standardmäßig Konsole 7 für die grafische Ausgabe. Um auf ein anderes Terminal zu wechseln, kann man folgende Tastenkombination verwenden, wobei das <n> eine Zahl von eins bis sieben sein kann:<br />
<code>STRG + ALT + F<strong><n></strong><br />
STRG + ALT + F1</code><br />
Nun befinden wir uns auf tty1 (Terminal 1) und melden uns mit unseren Benutzerdaten an.<br />
Als nächstes entfernen wir das Accessibility Theme, welches von Unity verwendet wird:<br />
<code>sudo apt-get remove gnome-accessibility-themes</code><br />
Nun fügen wir den PPA hinzu, aktualisieren die Paketverwaltung und installieren die Gnome Shell und das dazu passende Thema:<br />
<code>sudo add-apt-repository ppa:gnome3-team/gnome3<br />
sudo apt-get update<br />
sudo apt-get dist-upgrade<br />
sudo apt-get install gnome-shell gnome-themes-standard</code><br />
Hat Ubuntu dieses installiert, prüfen wir auf Updates:<br />
<code>sudo apt-get upgrade</code><br />
Abschließend starten wir den Computer neu:<br />
<code>sudo shutdown -r now</code></p>
<p>Im Auswahlmenü beim Anmelden, sollte nun &#8220;Gnome Shell&#8221; erscheinen, welches die Gnome 3 Shell ist. Ein Anmelden unter anderen Einstellungen ist nicht mehr möglich. Sollte dies trotzdem einmal passieren, so kann man wieder auf ein anderes Terminal wechseln und von dort den Rechner neustarten.<br />
Zum Aufhübschen der Oberfläche und um verschiedene Anpassungen an Gnome 3 und der Gnome Shell zu machen, empfehle ich das Gnome Tweak Tool:<br />
<code>sudo apt-get install gnome-tweak-tool</code></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Das Windows Vista der Ubuntus</title>
		<link>http://blog.clemens-bartz.de/2011/04/09/das-windows-vista-der-ubuntus/</link>
		<comments>http://blog.clemens-bartz.de/2011/04/09/das-windows-vista-der-ubuntus/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 09 Apr 2011 12:19:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Bartz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Software und Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[Beta]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute habe ich die Beta von Ubuntu 11.04 angetestet und möchte meine Erfahrungen kurz in einem Artikel verarbeiten. Starten Das Starten des Systems ist langsamer geworden. Auf meinem Testgerät vergehen 20 zusätzliche Sekunden im Gegensatz zu 10.10 bis der Anmeldebildschirm erscheint. Das liegt auch daran, dass es sich Ubuntu nicht nehmen lässt, einen Splashscreen anzuzeigen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute habe ich die Beta von Ubuntu 11.04 angetestet und möchte meine Erfahrungen kurz in einem Artikel verarbeiten.<span id="more-1218"></span><br />
<strong>Starten</strong><br />
Das Starten des Systems ist langsamer geworden. Auf meinem Testgerät vergehen 20 zusätzliche Sekunden im Gegensatz zu 10.10 bis der Anmeldebildschirm erscheint. Das liegt auch daran, dass es sich Ubuntu nicht nehmen lässt, einen Splashscreen anzuzeigen. Nun hat man die Qual der Wahl: Es besteht die Möglichkeit, in das bekannte Gnome 2.32 (Ubuntu Classic) zu posten. Doch Cannocial hat andere Pläne und lässt standardmäßig Unity starten, von dem es auch noch eine 2D Version (nicht in der Beta enthalten) gibt.<br />
Der Start von Unity dauert dabei mit 40 Sekunden nur zehn Sekunden weniger als gesamte Bootvorgang! Die Gnome Oberfläche braucht im Gegensatz dazu nur 50% der Zeit.</p>
<p><strong>Unity</strong><br />
Wenn mit Unity gemeint ist, dass es mit Ubuntu untergehen wird, dann bin ich mir ziemlich sicher, dass das passieren wird. Beim Start findet man auf der linken Seite das Dock. Damit sollen Programme schneller gestartet werden können. Wer ein Dock auch unter Gnome haben möchte, war bisher mit Docky recht gut bedient. Auch bietet Docky mehr Einstellungen im Gegensatz zum Unity Dock.<br />
Mit dem Ubuntu Symbol links oben oder über die Ecke (vgl. Compiz->Skalieren->Bindings) kann das Aktivitätenfenster geöffnet werden. Über das Suchfenster sollen nun Anwendungen gesucht werden können. Dabei bleibt es aber auch. Denn in diesem unübersichtlichen Fenster werden Einstellungen gut versteckt oder über Untermenüs erst aufrufbar gemacht. Die Übersichtlichkeit von Gnome geht verloren. Zu dem kann man im Panel keine Applets ablegen.</p>
<p><strong>Gute Dinge</strong><br />
Man muss lange suchen, um an Ubuntu 11.04 zu finden. Neben der längst überfälligen Integration von Banshee findet man endlich Firefox 4 und LibreOffice. Andere neue Apps hat die App Übersicht vor mir versteckt. Schön ist auch das von Windows bekannte Aero Snap.</p>
<p><strong>Fazit</strong><br />
Lieber Gnome Desktop (vor Gnome 3 sei gewarnt!) oder Kubuntu nehmen. Unity ist nicht reif für den Markt und man verliert im Gegensatz zu Gnome zu viele Einstellungsmöglichkeiten. Gegen Ubuntu spricht auch die extrem hohe Startzeit (trotzdem es auch für ältere Rechner und Netbooks benutzbar sein sollte).<br />
Kurz und knapp: Finger weg!</p>
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		<title>Google Chrome Apps?</title>
		<link>http://blog.clemens-bartz.de/2010/12/06/google-chrome-apps/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Dec 2010 13:47:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Bartz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Software und Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[Apps]]></category>
		<category><![CDATA[Chrome]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>

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		<description><![CDATA[Morgen soll nun endlich der neue Google Chrome App Store öffnen. Doch was sind diese Apps und worin unterscheiden sie sich zu normalen Erweiterungen. Sind Apps eigentlich nur Lesezeichen, die auf der Startseite zu sehen sind? Dahinter möchte ich mit diesem Artikel stoßen. Google Chrome Erweiterungen Alle zusätzlichen Pakete, die man in Google Chrome installiert, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Morgen soll nun endlich der neue Google Chrome App Store öffnen. Doch was sind diese Apps und worin unterscheiden sie sich zu normalen Erweiterungen. Sind Apps eigentlich nur Lesezeichen, die auf der Startseite zu sehen sind? Dahinter möchte ich mit diesem Artikel stoßen.<span id="more-1195"></span></p>
<p><strong>Google Chrome Erweiterungen</strong></p>
<p>Alle zusätzlichen Pakete, die man in Google Chrome installiert, sind Erweiterungen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen PDF-Viewer handelt oder ein Theme. Prinzipiell erkennt man solche Erweiterungen an der Dateiendung <em>.ctx</em>, wobei es sich dabei um eine speziell gepackte Zip-Datei handelt.</p>
<p><strong>Lesezeichen</strong></p>
<p>Oftmals auch Bookmarks genannt, bestehen Lesezeichen nur aus einem Link mit Text. Zudem können Lesezeichen in Ordnern abgelegt werden oder in die Lesezeichen-Leiste gespeichert werden.</p>
<p><strong>Extensions</strong></p>
<p>Die Übersetzung scheint gleich zu den <a href="https://chrome.google.com/extensions/">Erweiterungen</a>, doch in diesem Fall möchte ich etwas spezieller werden. Google Chrome Extensions sind kleine Hilfsskripte, die <a href="http://code.google.com/chrome/extensions/overview.html">Chrome verbessern und erweitern sollen</a>. Dies ist vor allem für fremde bzw. alle Webseiten angedacht. Anwendungsbeispiele finden sich folgende: ein <a href="https://chrome.google.com/extensions/detail/gighmmpiobklfepjocnamgkkbiglidom">Werbeblocker</a>, ein <a href="https://chrome.google.com/extensions/detail/nnbmlagghjjcbdhgmkedmbmedengocbn">pdf-Links-in-Google-Text-und-Tabellen-Konvertierer</a> oder <a href="https://chrome.google.com/extensions/detail/nlbjncdgjeocebhnmkbbbdekmmmcbfjd">RSS-Erweiterungen</a> erkennen. Erweiterungen sind auf wenige Maßnahmen beschränkt. Es können nur Bilder in der Url-Zeile oder Browser-Zeile angezeigt werden. Außerdem fallen die Pop-Ups eher klein aus und sind wenig aufschlussreich.</p>
<p><strong>Google Chrome Apps</strong></p>
<p>Im <a href="http://chrome.google.com/extensions">Chrome Web Store</a> wird es demnächst Erweiterungen geben, die (hoffentlich) vollkommen anders verhalten als alles bisherige. Ein signifikanter Unterschied zu den zur Zeit bestehenden Angeboten wird die Möglichkeit sein, Geld für seine Anwendungen zu verlangen. Doch warum sollte ich das wollen? Weil die Anwendungen reichhaltiger werden.</p>
<p>Anstatt beim Klick auf seine Anwendung nur auf eine neue Seite verlinkt zu werden (s. Lesezeichen), ermöglichen es <a href="http://code.google.com/intl/de-DE/chrome/apps/docs/developers_guide.html#serverless">gepackte Anwendungen</a>, in einem neuen Fenster aufgerufen zu werden. Dafür fällt u. a. der Link in der Browser-Zeile weg. Gepackte Anwendungen werden lokal ausgeführt und es bedarf keiner Internetverbindung. Wer wollte nicht schon immer sein Kochbuch verwalten oder eine Musikstück hören, ohne ins Internet zu gehen. Durch die App-Synchronisierung sollte es (meines Wissens nach) auch möglich sein, bei bestehender Verbindung die Inhalte abzugleichen und so in jeder Installation zu haben.</p>
<p>Im Gegensatz dazu wird es <a href="http://code.google.com/intl/de-DE/chrome/apps/docs/developers_guide.html#live">gehostete Anwendungen</a> geben. Neben dem Link auf die Webseite bekommen Entwickler <a href="http://code.google.com/chrome/extensions/manifest.html#permissions">erweiterte Erlaubnisse</a>. Als Beispiel möchte ich hier eine Restaurant-Suche nehmen. Diese möchte natürlich auf meinen Standort zugreifen und sich die bereits angesehenen Restaurants merken. Bisher musste der Benutzer beim Zugriff auf seinen Standort zustimmen, doch durch die Befugnisse kann die Webseite das auch ohne.</p>
<p><strong>Zusammenfassung</strong></p>
<p>Google Chrome Apps sind einfach nur Weiterentwicklungen der bestehenden Erweiterungen. So kann sich jeder Entwickler das optimale Packet für seinen Anwendungsfall heraussuchen.</p>
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		<title>Buchrezension: I live in the future and here&#8217;s how it works</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Dec 2010 20:49:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Bartz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[New York Times]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Granted, I&#8217;m a geek&#8221; &#8211; Mit dieser Aussage beschreibt sich Nick Bilton, Blogger und Journalist der New York Times, selbst in seinem neuen Buch. Es trägt den verheißungsvollen Titel &#8220;I live in the future and here&#8217;s how it works&#8221;. Ich habe mir dieses Buch in den letzten Wochen zu Gemüte geführt und möchte klären, ob [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Granted, I&#8217;m a geek&#8221; &#8211; Mit dieser Aussage beschreibt sich <a href="http://www.nickbilton.com/">Nick Bilton</a>, Blogger und Journalist der New York Times, selbst in seinem neuen Buch. Es trägt den verheißungsvollen Titel <a href="http://www.nickbilton.com/future/toc/">&#8220;I live in the future and here&#8217;s how it works&#8221;</a>. Ich habe mir dieses Buch in den letzten Wochen zu Gemüte geführt und möchte klären, ob auch normale Menschen dieses Buch lesen können und sollten.<span id="more-1190"></span><img class="alignleft" title="Buchlink" src="http://qrcode.kaywa.com/img.php?s=5&amp;d=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2FLive-Future-Heres-How-Works%2Fdp%2F0307591115%2Fref%3Dsr_1_1%3Fie%3DUTF8%26qid%3D1291405013%26sr%3D8-1" alt="" width="110" height="110" />Zunächst sei gesagt, dass dieses 269 Seiten umfassende Werk in Englisch geschrieben ist. Dies soll aber viele nicht abschrecken. Nick Bilton schafft es, den Leser durch kleine Geschichten zu fesseln. Diese sind oft recht einfach gehalten und nehmen erst zunehmend an Komplexität zu. Außerdem findet man vor jedem Kapitel einen <a href="http://blog.clemens-bartz.de/2010/01/18/qr-code/">QR-Code</a>. Mit diesem gelangt man zu weiteren Inhalten. Dort findet man neben einem Auszug des bereits gelesenen Inhalts, Grafiken, Videos und weitere Links. Zusätzlich steht ein Kommentarfeld bereit.</p>
<p>Wer erwartet, dass &#8220;I live in the future&#8221; eine große Masse neuer Technologien beleuchtet, den muss ich enttäuschen. Vielmehr liefert dieses Buch weitere Antworten auf die Frage, warum manche Menschen von Informationen überschwemmt werden und wie dieser Vorgang funktioniert und verhindert werden kann.</p>
<p><strong>&#8220;In a normal progression, fear of the new morphed over time into a fear of the unknown outcome&#8221;</strong></p>
<p>In den ersten Kapiteln geht Bilton auf die Rolle von Angst ein. Interessante Beispiele zu Themen wie <a href="http://www.muenster.de/~gberg/AEisenbahn.html">Eisenbahn</a>, der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Gutenberg">Buchdruck von Gutenberg</a> und <a href="http://zeitjung.de/MEDIEN/artikel_detail,1987,Verdummung-der-Medienwelt-Teil-1---Fernsehen.html">Fernsehen</a> werden tiefgründig beleuchtet und analysiert. Unter anderem geht Bilton auch auf die Comic-Industrie ab den 1920er Jahren ein. Und schon findet sich der geneigte Leser <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Horror_comics_in_the_United_States,_1947%E2%80%931954#Decline">in einer Situation</a>, die <a href="http://www.allesgelingt.de/blog/einfluss_von_handys_internet_und_konsolen_auf_das_denken_und_die_gehirnstruktur_der_heranwachsenden.html">der heutigen ähnelt</a>. Und dabei sei doch alles nur im Sinne des Jugendschutzes. Diese Beispiele werden zum Teil sehr tiefgründig mit Zahlen und Fakten untermauert.</p>
<p><strong>&#8220;Nicholas Negroponte [...] predicts, that we&#8217;ll soon buy books [...]. Uh, sure&#8221; &#8211; Cliffort Stoll</strong></p>
<p>Doch nicht nur historische Beispiel müssen für die Begründung der Verwirrungen des Gehirns herhalten. Denn nicht nur <a href="https://twitter.com">Twitter</a> und <a href="http://acephalous.typepad.com/acephalous/2007/05/irtnog_by_eb_wh.html">Irtnog</a> sind Beispiele für aktuelle Entwicklungen: Verkürzungen. Viele Menschen sehen schon den Verfall unserer Sprache, doch Nick Bilton schafft es, auf einfach und verständliche Weise, die Notwendigkeit zu erläutern. Auch<a href="http://www.detlev-mahnert.de/edv-sprache.htm"> neue Wörter </a>sind in den Entwicklungen in der Zukunft keine Seltenheit. Wer &#8220;googelt&#8221;, such im Internet. In diesem Zug sind auch die englischen Neueinträge interessant. So findet sich 2006 das Wort &#8220;biodiesel&#8221;.</p>
<p><strong>&#8220;You can lament the changes that are happening today [...]. Or you can shake off technochondria and accept that the positive metamorphosis will continue to happen, as it has so many times before&#8221;</strong></p>
<p>Twitter sei ein gutes Beispiel, um der aktuellen Informationsflut Herr zu werden. Das Prinzip, das Nick Bilton mit diesem Beispiel bezwecken möchte, ist einfach: Folge den Menschen mit gleichen Interessen. Diese werden für dich das Beste herausfinden, wenn auch du ihnen deine Erkenntnisse schickst. Doch warum wollen wir online sein oder das online machen? Auch hierfür bietet das Buch eine Antwort: Der Hunger nach Informationen. Jeder versucht, immer mehr an Informationen zu verschlingen. Diese Informationen enden nie. So wird man in Gesprächen mit anderen Menschen oftmals unentdeckte Dinge erfahren.</p>
<p><strong>&#8220;There is, however, one caveat to all of this: privacy&#8221;</strong></p>
<p>Können uns Maschinen bei dem Erfassen notwendiger Informationen helfen? Die Antwort ist: Ja. Dennoch allzu oft bleibt die Frage, was bei den Maschinen bleibt, was wir eingeben. Nick Bilton geht auch auf Facebook ein und dabei zieht das Netzwerk keine gute Karte. Auch Experimente aus Deutschland zu Gruppenbewegungen (5 % Hürde) sind vertreten und passen zu Hirnforschungen und anderen sozialen Versuchen gut in das Bild.</p>
<p><strong>Zusammenfassung</strong></p>
<p>Lohnt es sich nun, dieses Buch zu kaufen? Wer etwas Interesse an Technik und sozialer Forschung mitbringt, ist mit diesem Buch gut beraten. Allerdings darf man keine bahnbrechenden Erkenntnisse erwarten oder eine Vielzahl neuer Technologien. Die Texte sind durch die gut durchdachten Beispiele einfach zu verstehen. Die erzählten Geschichten erscheinen trotzdem tiefgründig recherchiert und der Autor erweckt einen sehr kompetenten, aber auch verständlichen Eindruck. Von mir eine <em>absolute Kaufempfehlung</em>.</p>
<p>Wer <a href="http://www.amazon.de/Payback-Informationszeitalter-gezwungen-Kontrolle-zur%C3%BCckgewinnen/dp/389667336X/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1291408071&amp;sr=8-1">Frank Schirrmacher: Payback</a> gelesen hat, wird in diesem Buch weitere Antworten und Hinweise finden, wie sich unsere Welt und unser Verhalten verändern.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Youtube Cookie Problem in Google Chrome</title>
		<link>http://blog.clemens-bartz.de/2010/11/03/youtube-cookie-problem-in-google-chrome/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Nov 2010 12:40:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Bartz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Software und Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[Chrome]]></category>
		<category><![CDATA[Cookie]]></category>
		<category><![CDATA[Youtube]]></category>

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		<description><![CDATA[Es erschien mir schon von Anfang an schlecht. Mein Google Chrome wollte in der neusten Version (7.0.517.41) keine Youtube-Videos mehr abspielen. Erst dachte ich an eine Fehlfunktion des Adobe Flashplayers, doch selbst das Herunterladen der neusten Version von der Labs-Seite brachte keinen Erfolg. Ein kurzer Blick in den Error-Log brachte folgende Zeile zu tage: Failed [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es erschien mir schon von Anfang an schlecht. Mein <a href="http://www.google.com/chrome/">Google Chrome</a> wollte in der neusten Version (7.0.517.41) keine <a href="http://www.youtube.com">Youtube</a>-Videos mehr abspielen. Erst dachte ich an eine Fehlfunktion des Adobe Flashplayers, doch selbst das Herunterladen der neusten Version von der Labs-Seite brachte keinen Erfolg. Ein kurzer Blick in den Error-Log brachte folgende Zeile zu tage:</p>
<blockquote>
<pre>Failed to load resource: the server responded with a status of 403 (Forbidden)</pre>
</blockquote>
<p>Als <a href="http://code.google.com/p/chromium/issues/detail?id=49217">Problem</a> stellte sich meine manuelle Cookie-Blockierung heraus. Und so konnte ich nach dem Hinzufügen von <em>[*.]youtube.com</em> zur Ausnahmeliste wieder alles sehen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>HTML5 Privatsphärenprobleme am Beispiel von evercookie</title>
		<link>http://blog.clemens-bartz.de/2010/10/19/html5-privatspharenprobleme-am-beispiel-von-evercookie/</link>
		<comments>http://blog.clemens-bartz.de/2010/10/19/html5-privatspharenprobleme-am-beispiel-von-evercookie/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 18 Oct 2010 14:36:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Bartz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Software und Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitungen]]></category>
		<category><![CDATA[Chrome]]></category>
		<category><![CDATA[Flash]]></category>
		<category><![CDATA[HTML5]]></category>
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		<category><![CDATA[NYT]]></category>
		<category><![CDATA[PHP]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute habe ich nach längerer Zeit mal wieder ein schönes Beispiel, wie stark die Privatsphäre von uns bedroht ist. Durch den Tech Talk Podcast vom 31. Oktober 2010 im Technologieteil der New York Times bin ich auf ein faszinierendes Erzeugnis moderner Ingenieurskunst aufmerksam geworden: Das Evercookie. Wie man schon auf der Webseite ersehen kann, zeigt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute habe ich nach längerer Zeit mal wieder ein schönes Beispiel, wie stark die Privatsphäre von uns bedroht ist. Durch den <a href="http://podcasts.nytimes.com/podcasts/2010/10/13/14techtalk.mp3">Tech Talk Podcast vom 31. Oktober 2010</a> im <a href="http://www.nytimes.com/ref/technology/techtalk.html">Technologieteil der New York Times</a> bin ich auf ein faszinierendes Erzeugnis moderner Ingenieurskunst aufmerksam geworden: Das <a href="http://samy.pl/evercookie/">Evercookie</a>.<span id="more-1177"></span><br />
Wie man schon auf der Webseite ersehen kann, zeigt einem der Autor auf, welche Möglichkeiten der Benutzerverfolgung durch die verschiedenen Fähigkeiten um und mit HTML5 ermöglicht werden. Mit einem einfachen Klick auf den &#8220;Click to create an evercookie&#8221;-Button, hat man sein Schicksal als Otto-Normal-Nutzer schon besiegelt. Doch auch technisch erfahrene Nutzer kommen in Schwitzen, angesichts der Tatsache, wie schwer es sein kann, die ganze Schaar an Cookies wieder loszuwerden.</p>
<p><strong>Geh(t) nicht weg!?</strong></p>
<p>Wie man normale Cookies loswird, ist von Browser zu Browser unterschiedlich. Bei Google Chrome geht man dazu z. B. auf den Schraubenschlüssel -&gt; Optionen -&gt; Reiter &#8220;Details&#8221; -&gt; Content-Einstellungen -&gt; Cookies -&gt; Cookies und andere Websitedaten anzeigen. Schon an dieser langen Kette erkennt man, dass ein normaler Anwender nie diesen Menüpunkt aufsuchen wird. Häufig wird wohl auch das &#8220;Akzeptieren von Cookies von Drittanbietern&#8221; aktiviert sein. Damit erlaubt man z. B. Facebook oder Google, ein Cookie zu setzen, obwohl gar keine Seite mit .facebook oder .google aufgerufen wurden. Für erfahrene Nutzer empfiehlt sich die Variante, die ich benutze: Cookiespeicherungen nur auf Anfrage. Auch diese Option ist in jedem Browser verfügbar. Wer sich dann also fragt, warum Seite X ein Cookie setzen möchte, der kann dieses erstmal verbieten und nachher immernoch auf &#8220;Erlauben&#8221; umschalten.</p>
<p><strong>Adobe ist böse</strong></p>
<p>Das größte Problem sind und werden wohl die Flash-Cookies bleiben. Ruft man also eine Seite mit Flashinhalt auf, dann kann der Eigentümer des Flashinhaltes praktisch an den Browserberechtigungen vorbei Cookies setzen. Erscheint also auf web.de ein Banner von Facebook, so kann man sich sicher sein, dass auch Facebook gerade weiß, wo man sich befindet. Auswege aus dieser Misere sind nur auf der Seite von Adobe möglich. Dazu öffnet man die <a href="http://www.macromedia.com/support/documentation/de/flashplayer/help/settings_manager07.html" target="_blank">Flashplayer-Einstellungen</a> und deaktiviert jegliche Zugriffe und <em>setzt den Speicher auf Keinen</em>. Trotzdem hinterlassen Webseiten dann noch Spuren (z. B. den Namen). Da aber keine benutzerbezogenen Daten gespeichert werden (können), ist die Verfolgung nicht mehr möglich.</p>
<p><strong>Direkt ins Fenster</strong></p>
<p>Die meisten Nutzer surfen in einem Tab. Mehrere Registerkarten sind also bei den wenigsten Benutzer zu sehen. Wird mit dem Internetbanking aufgehört, schließt sich nahtlos das Überprüfen von Emails an. &#8220;Es sind ja beides sichere, verschlüsselte Verbindungen!&#8221; Wer sich dazu mehr belesen möchte, dem empfehle ich Fefes Blog: <a href="https://blog.fefe.de/?ts=b25933c5" target="_blank">1</a>,<a href="https://blog.fefe.de/?ts=b2570a98" target="_blank">2</a>. Übrigens bin ich an einer solchen Uni.<br />
Kommen wir aber zum Problem der Eintabbigkeit zurück. Für den Browser sind solche Tabs immer noch Fenster. Für jedes Tab ein eigenes. Man müsste sich das wie die Fenster eines Hauses vorstellen. Das Haus wäre der Internetbrowser, jedes Fenster eine Möglichkeit, die Welt draußen zu sehen. Für jedes seiner Fenster im Haus kann man bestimmte Eigenschaften (z. B. das Glas rot anmalen) zuweisen. Das funktioniert auch für den Browser. Dieser hat die Eigenschaft <em>window.name</em>. Harmlos erscheint sie in der Dokumentation. Sie soll für eine Verbesserung von Sitzungen führen. Aber: Einmal etwas in die Eigenschaft geschrieben, lässt sich auch noch Monate später (sofern man das Fenster nicht schließt) nachvollziehen. Ruft man also erst facebook auf, dann google und dann wieder facebook, dann könnte die Nachricht erscheinen: &#8220;Hey, du bist immernoch im gleichen Fenster&#8221;. Auf des Haus übertragen: &#8220;Sie schauen in das Schlafzimmer der Nachbarin, dann auf Ihren Briefkasten, und wieder zurück zur Nachbarin.&#8221; Natürlich hat diese noch gespeichert, dass sie nach Ihnen in diesem Fenster (mit der roten Farbe) Ausschau halten soll.</p>
<p><strong>Und trotzdem habe ICH meine Daten</strong></p>
<p>Wie kann man sich nun am Besten absichern? Nun, es gibt kein Patentrezept. Die ganzen Cleaner reinigen nur einige, wenige Daten. Flash-Cookies können von diesen meistens nicht gelöscht werden. Und zudem: Jeder Rechner ist über seine IP-Adresse immer noch identifizierbar. Konsequenterweise müsste man nach dem Löschen auch seine IP-Adresse wechseln.</p>
<p>Wie handhabe ich das Ganze? Nun. Der Flashplayer darf bei mir keine Daten speichern. Sollte ich Seiten habe, die ich öfters benutze, dann kann ich das immernoch individuell einstellen. Cookies werden grundsätzlich nicht von Drittanbietern akzeptiert. Dadurch erhöhe ich auch die Ladezeit. Andere Cookies verteile ich nur, wenn ich sie wirklich brauche (Anmeldung etc.). Um dem <em>window.name</em>-Problem aus dem Weg zu gehen, habe ich eine Erweiterung für Google Chrome geschrieben. Sie nennt sich <a title="Google Erweiterung: Window Name Eraser" href="https://chrome.google.com/extensions/detail/gabihlffdejcbdmbceagmnnnlopcfmob/">Window Name Eraser</a>, funktioniert ab Chromium 6.0 und blockt zur Zeit immer die Weitergabe dieser Eigenschaft. Dazu wird ein Bild angezeigt, in welchem man sich die blockierten Daten ansehen kann. Eine Whitelist (Vertrauenswürdige Liste) ist geplant.</p>
<p>Damit wünsche ich unbeobachtetes Browsen!</p>
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<enclosure url="http://podcasts.nytimes.com/podcasts/2010/10/13/14techtalk.mp3" length="32311053" type="audio/mpeg" />
		</item>
		<item>
		<title>Kennst du Tom?</title>
		<link>http://blog.clemens-bartz.de/2010/06/19/kennst-du-tom/</link>
		<comments>http://blog.clemens-bartz.de/2010/06/19/kennst-du-tom/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 19 Jun 2010 12:07:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Bartz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[kennstdutom.wordpress.com]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer, wie ich, fließig die Kommentare zu meinem Blog mitgelesen hat, der kennt auch sie auch: Geschichten aus dem Leben von Menschen wie du und ich. Genau um diese Thematik dreht sich Kennst du Tom?. Dieser Blog ist auf meine Initiative hin entstanden. Tom, der Autor und Hauptakteur dieses Blogs hatte ja schon in den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer, wie ich, fließig die Kommentare zu meinem Blog mitgelesen hat, der  kennt auch sie auch: Geschichten aus dem Leben von Menschen wie du und ich. Genau um diese Thematik dreht sich <a href="http://kennstdutom.wordpress.com/">Kennst du Tom?</a>.<span id="more-1169"></span><br />
Dieser Blog ist auf meine Initiative hin entstanden. Tom, der Autor und Hauptakteur dieses Blogs hatte ja schon in den knapp 40 Kommentaren auf meinem Blog bewiesen, dass er das Zeug zum Schreiben hat. Da ich gerne Talente fördere, habe ich ihm in fünf Minuten diesen Blog eingerichtet und mit einigen alten Kommentaren gefüllt. Der Name ist auf eine von Tom spezialisierte Annährungstechnik zwischen paarungswilligen Lebewesen der Spezies Homo sapiens sapiens zurückzuführen. In seinem Blogeintrag <a href="http://kennstdutom.wordpress.com/2010/06/19/menschen-und%c2%a0momente/">Menschen und Momente</a> beschreibt Tom die &#8220;Kennst du Tom?&#8221;-Technik nochmals genauer. Dieser Blog ist ab jetzt fest in meiner Leseliste verankert.</p>
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